Eungbongsan Kletterwand – 응봉산 인공 암벽장 [Seoul]

Jetzt im Herbst ist das Wetter wieder schön um draußen zu klettern. Wenn du nicht in die Berge gehen kannst, findest du in Seoul auch mehrere künstliche Kletterwände zum kraxeln. Eine davon ist im Eungbongsan Rock Park.

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Eungbong Kletterpark

Wie findest du den Eungbongsan Park?

Adresse: Seoul, Seongdong-gu, Eungbong-dong 269-4 Beonji

Naver Map: Link oder schau nach Eungbong Rock Wall Park

Öffnungszeiten für Outdoor Kletterwand: 

  • im Sommer (April – Oktober): Wochentag: 9:30-21:00; Wochenende & Feiertage: 9:30-19:00
  • im Winter (November – März): geschlossen.

Quelle: naver.blog; Information könnte abweichen.

Tagesticket: kostenlos! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Nächste U-Bahnstation: Eungbong, Ausgang 1, dann ca. 20 min zu Fuß mit viel Bergauf.

Am besten erreichst du den Eungbongsan Park mit dem Bus. Die nächste Bushalterstelle ist Eungbongdong Hyeondae Apartment.

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Bushaltestelle an Hauptstraße

Mehr Infos online: visitseoul.net (Eng), cafe.naver.com (Kr) oder naver.blog (Kr).

Wie ist die Ausstattung?

Auf dem Weg zum Park liegen ein paar Convenience Store, wo du Wasser un Snacks holen kannst.

Wenn du am richtigen Ort ankommst, wirst du direkt die Wand sehen, bevor du alles anderes siehst. Es gibt am Ende der Straße, wo die Wand sich befindet einen Parkplatz und links davon sind Verwaltungsbüro und Toilette.

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Parkplatz
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Verwaltungsgebäude

Um die Kletterwand herum sind einige Sitzgelegenheiten, Fitnessgeräte und viel Platz, um deine Klettersachen auszubreiten. Hinter der Hauptwand befinden sich ein Umkleidezimmer mit Spinden und ein kleiner Lager mit Stühlen bzw. Sitzmatten, die du einfach mitbenutzen kannst.

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Spindschrank und Umkleidekabine
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Stühle und Sitzmatten verfügbar

Es gibt angeblich auch einen Indoor Trainingsbereich, der nur benutzt werden kann auf Anfrage beim Verwaltungsbüro. Die Mitarbeiter des Büros können leider nur sehr wenig Englisch. Hier hilft vielleicht die Naver Dict App 😝.

Wenn du im Eungbongsan Park klettern möchtest, musst du zwar nichts bezahlen, jedoch ein Formular mit Nutzungsbedingungen (auf Koreanisch) und die Teilnehmerliste ausfüllen und unterschreiben. Die Nutzungsbedingungen sind ähnlich wie in Deutschland, d.h. du darfst nur klettern und sichern wenn du es kannst, Rücksicht nehmen, Klettern auf eigenes Risiko, etc.

Hier ist eine Übersetzung von den Daten, die du noch eingeben musst.

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Nutzungsbedingungen
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Teilnehmerliste

Neben den Kletterwänden stehen einige Scheinwerfer, die das Klettern im Dunkel ermöglichen.

Also, dafür dass alles kostenlos ist, gebe ich ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ für die sehr gute Ausstattung hier.

Wie ist die Kletterwand?

Angeblich wurde der Eungbongsan Kletterpark bereits 1999 geöffnet. Hier stehen zwei 15m hoche Wänder zur Verfügung. Auf der rechten Seite ist eine kleine Wand mit Top-rope-Routen für Kurse und Speed-climbing. Die Nutzung sieser Wand ist nur auf Anfrage beim Verwaltungsbüro möglich. Sie sieht für mich aber noch wie unbenutzt aus.

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Top-rope Routen für Anfänger und Speed-climbing

Und die größere Hauptkletterwand befindet sich links davon.

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Die Hauptkletterwand

Es gibt ca. 50 Vorstiegsrouten a dieser Wand zum kraxeln. Sie sind gut gesichert, sehen relativ neu, jedoch schwer aus.

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Die Wand ist gut gesichert

Leider konnte ich die Routenbewertung nirgendwo finden. Die Koreanischen Kletterer vor Ort meinte, dass es hier Routen zw. 5.8 (6-) bis 5.13a (9+) gibt. Welche wie schwer ist, musst du selbst herausfinden.

Wie war mein Besuch?

Ich war im Eungbongsan Kletterpark an einem Donnerstagabend, als es schon dunkel war. Mein Kletterpartner, Danny, verspätete sich, daher hatte ich Zeit, mir die Umgebung anzuschauen.

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Klettern im Dunkel auch möglich

Koreanische Kletterer – herzlich, hilfsbereit und gut trainiert

Einige Koreaner waren auf dem Platz vor der Hauptwand. Sie sprachen und lachten miteinander. Keine war an der Wand. Nach ca. 10 min. verabschiedeten sich mehrere fröhlich und gingen nach Hause. Nur noch ein Kletterer und eine Kletterin blieben und machten sich fürs Klettern an der Wand fertig.

Sie merkten plötzlich, dass ich schon eine Weile dort stand. Dann kam die Kletterin zu mir und fragte mich auf Koreanisch, was ich hier wohl machen wollte. Ich versuchte mit ein paar Brocken Koreanisch ihnen zu erklären, dass ich auf meinen Kletterpartner wartete. Sofort deuteten sie an, wenn ich wollte, könnte ich auch mitklettern. Und als ich bejahte, fragte sie einen anderen, der gerade fertig war mit Klettern, ob er mich sichern könnte. Prompt kam er mit seinem Gurt, Handschuhe und Sicherungsgerät, um mich auf die Wand zu schicken 😍.

Dank ihnen konnte ich bevor Danny kam, schon einige Routen klettern. In der Mitte der Kletterwand kraxelten die beiden mehrere schwere Routen mit großem Spaß weiter.

Zwischendurch kamen wir auch ins Gespräch. Wir stellten uns kurz vor, tauschten über Klettererfahrungen aus, hauptsächlich über die Übersetzungsapp. Ich konnte auch sie mehr über das Kletterhobby und -orte fragen. Hr. An zeigte mir in der Pause auch wo was ist. Sehr nett und freundlich! Ich war richtig begeistert!

Die Routen – schwer

Die Routen im Eungbongsan Park sind nicht ganz abgespeckt wie bei TNF, jedoch, meiner Meinung nach sehr anstrengend und schwerer, als die Bewertung. Als ich zusammen mit Ashley von Wandering Seoul bei der Dyno-Wand waren, empfanden wir beide das gleiche. Denn die Routen hier haben nämlich keine Tritte. Deine Griffe sind gleichzeitig deine Tritte. Somit musst du beim Klettern dein Fuß oft sehr hoch setzen und sehr viel Kraft verbrauchen. Gekreuzt klettern hilft auch, allerdings nicht immer. Außerdem bin ich auch viel zu kurz 😅.

Naja… nur Ausrede… ich muss halt wieder regelmäßig klettern gehen.

Irgendwann taughte Danny auch auf. Er brauchte wegen Stau und falscher Routenführung etwas länger. Da schickte die Kakao Map App ihm zur Autobahn und empfiehl ihm, von dort aus zu Fuß zum Park zu laufen 😂. Weil der Park etwas schwierig zu finden ist, empfehle ich dir Naver Map mit dem Link zur richtigen Position zu benutzen.

Wir kletterten noch ein paar Runden, fluchten bei zu schwierigen Stellen und hatten richtig viel Spaß. Die anderen Kletterer verabschiedeten sich langsam von uns. Bis wir nicht mehr klettern konnten war es 21:15. Wir packten ein. Der Parkverwalter brachte gleichzeitig mit uns alles wieder in Ordnung, schloss die Türe und schaltete das Licht aus…

Es war wieder ein tolles Klettererlebnis mit Motivation zum Mehrklettern.

Gesamtbewertung

Standort: ⭐️⭐️⭐️ – etwas weit weg vom Zentrum und von U-Bahn-Halterstelle und schwer zu finden
Kosten: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – es ist kostenlos!
Personal: ⭐️⭐️⭐️ – es gibt kein richtiges Personal, sondern nur Verwalter. Sie können leider sehr wenig Englisch
Ausstattung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – richtig gut, alles sehr gepflegt und kostenlos
Kletterwand: ⭐️⭐️⭐️⭐️ – gut gepflegt, relativ neu, aber schwer, nicht für Anfänger geeignet.

Viel Spaß bei deinem Besuch!

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